Für einen Haushalt rechnen wir mit rund zehn Kartons je Person und noch einmal derselben Menge für Küche, Bücher und Keller. Geliehen kostet ein Karton 0,45 € je Stück und Woche, gekauft 1,95 € je Stück. Wir bringen die Kartons vor dem Umzugstag und holen die leeren danach wieder ab.
Rund zehn Kartons je Person, dazu Küche, Bücher und Keller
Mehr als zwanzig Kilogramm hebt am Umzugstag niemand gern
Beschriftet wird nach Zielraum, nicht nach Inhalt
Leere Kartons nehmen wir nach dem Umzug wieder mit
Karton geliehen0,45 € je Stück und Woche
Karton gekauft1,95 € je Stück
Kleiderbox2,15 € je Stück und Woche, Stange innen, nichts wird gefaltet
Möbeldecke1,75 € je Stück und Woche, für Kanten, Glas und Politur
Die Zahl, mit der wir planen
Zehn Kartons je Person sind der Anfang, nicht das Ende. Bücher, Geschirr und Werkzeug schlagen jede Faustzahl. Bei zwei Erwachsenen und einem Kind landen wir in der Praxis zwischen vierzig und sechzig Stück, bei einer Wand voller Bücher auch darüber. Zu wenige Kartons sind teurer als zu viele, weil am Umzugstag sonst lose Beutel und offene Kisten auf den Wagen wandern.
Dazu kommt eine Woltersdorfer Besonderheit. OpenStreetMap führt im Gemeindegebiet 4.311 Gebäude; wo ein Wohntyp hinterlegt ist, stehen 811 Ein-, Doppel- und Reihenhäuser gegen 66 Mehrfamilienhäuser. Ein Haus hat Keller, Dachboden und oft ein Gartenhaus, und in jedem dieser Räume steht etwas, das in eine Kiste muss. Planen Sie deshalb eher zehn Kartons zu viel ein, die ungenutzten gehen ohne Berechnung zurück.
Bücher, Werkzeug, Geschirr und Konserven: immer in den kleinen Karton
Bettzeug, Kissen, Kleidung aus der Kommode: dürfen den großen füllen
Garderobe auf dem Bügel: in die Kleiderbox, nichts falten, nichts stapeln
Bilder, Lampenschirme, Bildschirme: in Folie und aufrecht stellen
Schrauben, Dübel, Kabel: in beschriftete Tüten und an das Möbel heften
Was nicht in den Karton gehört
Flüssigkeiten kippen um, sobald der Wagen den Berg hinunterfährt und in die Kurve geht. Farbreste, Lampenöl, Spiritus, Grillanzünder, Spraydosen und angebrochene Reiniger bleiben deshalb von der Ladefläche weg, egal wie gut der Deckel aussieht. Solche Reste gehören zur Schadstoffannahme, und zwar getrennt vom Umzugsgut. Wir laden sie nicht mit, und das sagen wir lieber vorher als im Hof.
Das Zweite ist die Kiste, die gar nicht auf den Wagen soll. Papiere, Schmuck, Medikamente, Ladegeräte, Bargeld, Schlüssel und das, was Sie am ersten Tag in der neuen Wohnung brauchen, fahren im eigenen Auto mit. Diese eine Tasche verhindert die Situation, in der bei halb entladenem Wagen sechzig Kartons nach dem Zahnputzbecher durchsucht werden.
Zwanzig Kilogramm sind die Grenze
Ein Karton, der voll mit Büchern bis oben gefüllt ist, wiegt schnell über dreißig Kilogramm. Über eine Stiege trägt den niemand zweimal, und der Boden reißt genau dann, wenn er über der Treppe hängt. Zwanzig Kilogramm sind die Grenze, mit der sich auf einem Hanggrundstück zügig arbeiten lässt. Halb voll mit Büchern und oben mit Handtüchern aufgefüllt ist besser als randvoll.
Der Boden entscheidet über den Rest. Zweiwellige Pappe hält, wenn die Naht unten zweimal quer abgeklebt wird; ineinandergefaltete Laschen ohne Klebeband halten nicht. Kartons werden zu und nicht mit offenen Deckeln gestapelt, sonst kann man sie nicht übereinandersetzen, und der Wagen wird nur halb voll. Am Ende kostet das eine zweite Fahrt.
Beschriften nach Zielraum, nicht nach Inhalt
Am Zielort liest niemand den Inhalt, dort wird ein Raum gelesen. Ein Karton mit der Aufschrift "Teller, Gläser, Schüsseln" sagt der Trägerkraft auf dem Weg zur Tür nichts; "Küche" sagt alles. Schreiben Sie groß, dick und auf zwei Seiten plus Deckel, denn im Stapel sieht man immer nur eine Fläche.
Der zweite Handgriff spart am meisten Zeit und kostet zwei Minuten: Kleben Sie am neuen Ort einen Zettel an jede Zimmertür, mit genau derselben Bezeichnung wie auf den Kartons. Dann muss niemand rufen, fragen oder raten, und die Kette zwischen Wagen und Wohnung reißt nicht ab. Bei einem langen Weg vom Gartentor zur Haustür ist das der Unterschied zwischen drei und vier Stunden.
Zielraum groß auf zwei Seitenflächen und den Deckel schreiben
Kartons, die zuerst geöffnet werden, zusätzlich mit einem Kreuz markieren
Zerbrechliches kennzeichnen und beim Stapeln immer nach oben legen
Am Zielort an jede Tür einen Zettel mit derselben Raumbezeichnung kleben
Eine Nummer je Karton vergeben, wenn eine Liste geführt werden soll
Leihen oder kaufen
Die Rechnung ist einfach. Geliehen kostet der Karton 0,45 € je Stück und Woche, gekauft 1,95 € je Stück. Wer länger als 4 Wochen packt und auspackt, fährt mit gekauften Kartons günstiger; alle anderen leihen und geben zurück. Für die meisten Umzüge im Ort ist die Leihe die richtige Wahl, weil zwischen Packen und Auspacken selten mehr als zwei Wochen liegen.
Bei der Garderobe lohnt die Kleiderbox fast immer: 2,15 € je Stück und Woche, mit Stange, und am Ziel hängt alles sofort wieder im Schrank. Für Schränke, Tische und Kommoden nehmen wir Decken mit, 1,75 € je Stück und Woche. Packpapier und Luftpolsterfolie stehen in der Tafel unten; was nicht aufgebraucht wird, geht ungeöffnet zurück auf den Wagen.
Was wir vorfinden, wenn nicht gepackt ist
Der häufigste Fall am Umzugstag sind nicht fehlende Kartons, sondern halb gefüllte. Offene Kisten lassen sich nicht stapeln, Schubladen voller Kleinkram müssen erst geleert werden, und das Regal ist noch an der Wand verschraubt. In dieser Zeit steht der Wagen, die Kräfte stehen, und der Tag verschiebt sich nach hinten.
Wenn absehbar ist, dass es knapp wird, buchen Sie lieber vorher Hilfe dazu: Packdienst kostet ab 21 € je Kraft und Stunde, und Sie können ihn auf einen Raum begrenzen, etwa auf die Küche, die erfahrungsgemäß am längsten dauert. Das ist billiger, als die gesamte Kolonne warten zu lassen.
Packmittel, die wir mitbringen
Packmittel, die wir mitbringen
Posten
Hinweis
Betrag
Umzugskarton, geliehen
Die leeren Kartons holen wir wieder ab
0,45 € je Stück und Woche
Umzugskarton, gekauft
Zweiwellige Pappe mit Grifflöchern
1,95 € je Stück
Kleiderbox, geliehen
Mit Stange, die Garderobe bleibt am Bügel
2,15 € je Stück und Woche
Packpapier, Bund mit 10 Kilogramm
Ungebleicht, für Geschirr, Glas und Porzellan
11 €
Luftpolsterfolie, Rolle mit 50 Metern
Für Bilder, Lampen und Bildschirme
16 €
Möbeldecke, geliehen
Spanngurte liegen ohne Aufpreis dabei
1,75 € je Stück und Woche
In allen Beträgen steckt die Mehrwertsteuer. Verbindlich wird die Zahl beim Aufmaß auf dem Grundstück, und von da an gilt sie als Festbetrag.
Was Anrufer zu Kartons wissen wollen
Wann bringen Sie die Kartons?
In der Regel ein bis zwei Wochen vor dem Umzugstag, zusammen mit Papier und Decken. Sagen Sie beim Aufmaß, wie viele Sie schätzen, wir legen ein paar dazu. Nachliefern geht auch, kostet aber eine zusätzliche Fahrt.
Was passiert mit Kartons, die wir nicht gebraucht haben?
Ungenutzte Leihkartons nehmen wir bei der Abholung einfach wieder mit, berechnet wird nur, was wirklich im Einsatz war. Gekaufte Kartons gehören Ihnen, die können Sie behalten oder weitergeben.
Dürfen wir eigene Kisten aus dem Supermarkt nehmen?
Können Sie, aber sie kosten Zeit. Obstkisten haben unterschiedliche Höhen, offene Griffe und keine Deckel, deshalb lassen sie sich nicht sauber stapeln. Der Wagen wird dadurch schlechter beladen, und bei langem Trageweg zählt jeder Gang.
Wie packt man Geschirr, damit nichts bricht?
Teller stehen hochkant wie Schallplatten, nicht gestapelt, dazwischen liegt geknülltes Packpapier. Gläser kommen einzeln gewickelt in die obere Lage. Unten und oben eine Lage Papier oder Handtücher, und die Kiste darf nicht klappern, wenn man sie schüttelt.
Müssen Schubladen leer sein?
Ja, bei allem, was getragen wird. Volle Schubladen laufen beim Kippen aus oder brechen das Möbel an der Führung. Ausnahme sind fest verschlossene Kommoden, die wir auf der Decke tragen und gurten.
Reicht ein Karton für ein ganzes Bücherregal?
Nein, für ein Regalmeter Bücher rechnen wir mit zwei bis drei kleinen Kartons. Ein Regal mit fünf Böden füllt schnell zehn Stück. Lieber mehr kleine Kartons als wenige schwere, die am Ende auf der Treppe stehen bleiben.
Material kommt vollständig oder es kommt nicht
Was wir für den Umzugstag zusagen, steht vorher bei Ihnen im Flur: Kartons, Papier, Folie und Decken in einer Lieferung. Berechnet wird nur, was tatsächlich benutzt wurde, den Rest nehmen wir kommentarlos wieder mit.