Unser Steg ist keine drei Meter breit. Kommen Sie da überhaupt hin?
Mit dem Sprinter meistens ja, er kostet ab 35 € je Stunde. Passt auch der nicht, stellen wir an der nächsten breiteren Stelle und tragen. Beim Rundgang messen wir die engste Stelle nach, damit am Umzugstag nicht improvisiert werden muss.
Vor unserem Haus fährt die Straßenbahn. Dürfen Sie dort halten?
Wo das Gleis in der Fahrbahn liegt, kann ein Umzugsfahrzeug nicht stehen bleiben, ohne die Strecke zu blockieren. Wir weichen auf eine Einfahrt, einen Seitenweg oder eine Nebenstraße aus. Welche Stelle das ist, klären wir vorher und nicht am Morgen des Umzugs.
Es hat tagelang geregnet. Fahren Sie trotzdem auf unser Grundstück?
Auf weichen Untergrund fahren wir nicht, weil der Wagen sich festsetzt und Spurrinnen bleiben. Wir stellen auf der befestigten Fläche und tragen ab dort. Ab vierzig Metern ist die Tragehilfe eingerechnet, sie kostet ab 24 €.
Können wir die Sachen vorher schon ans Tor stellen?
Kartons gern, wenn das Wetter es zulässt und sie abgedeckt sind. Möbel lieber nicht, weil sie draußen Feuchtigkeit ziehen und im Weg stehen. Die Ladezone richten wir am Morgen selbst ein, das dauert zehn Minuten.
Wie viele Leute kommen denn?
Das hängt an der Wohnungsgröße und am Tragweg, nicht nur an den Quadratmetern. Bei langen Wegen sind drei Träger oft günstiger als zwei, weil der Tag kürzer wird; zu dritt kostet die Stunde dann ab 83 € je Stunde. Die Zahl steht im Angebot, und es kommt die Mannschaft, die dort steht.
Wir ziehen innerhalb des Wohnplatzes um. Rechnet sich das mit einer Firma?
Bei kurzen Strecken sind mehrere Fuhren möglich, deshalb wird nach Zeit gerechnet. Zwei Träger allein kosten ab 36 € je Stunde; fährt der große Wagen mit, sind es ab 67 € je Stunde. Gerade bei Schränken und Waschmaschine geht das schneller, als es mit geliehenem Transporter und Freunden je würde.